URUGUAY – Chile 3:0

17.11.2015, Estadio Centenarion in Montevideo

Der Aufschwung Chiles, gekrönt vom Titelgewinn bei der Copa América 2015, hing auch mit einem besonderen Trainer zusammen: dem Argentinier Jorge Sampaoli, der die Nationalmannschaft 2012 übernahm. Seine Amtszeit endete unrühmlich mit einer deutlichen Niederlage in Montevideo. Godin, Pereira und Caceres trafen und sorgten für Uruguays 3:0-Erfolg im Rahmen der Qualifikation für das WM-Turnier 2018 in Russland. Wenige Wochen nach der Partie trat Sampaoli zurück. Uruguay holte sich mit dem Sieg den Titel zurück, den das Land etwa eineinhalb Jahre zuvor beim WM-Turnier gegen Costa Rica verloren hatte.

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CHILE – Argentinien 0:0, 4:1 n.E.

4.7.2015, Estadio Nacional de Chile in Santiago de Chile, 45.693 Zuschauer

Wer den Panenka 1976 schon frech fand, wird über Alexis Sánchez richtig staunen. Der Chilene hat den wohl wichtigsten Elfmeter seiner Karriere im Finale der Copa América im eigenen Land, das diesen Titel noch nie gewonnen hatte, gegen Argentinien flach und in Zeitlupe einfach in die Tormitte gechippt. Sehr kaltschnäuzig, ein bisschen arrogant dazu, aber wenn es gut geht… Chi-Chi-Chi Le-Le-Les goldene Generation – neben Sánchez seien stellvertretend Arturo Vidal und Claudio Bravo genannt – wird damit UFWC-Weltmeister, zum sechsten Mal nach 1950, 1957, 1965, 1979 und 1982.

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ARGENTINIEN – Kolumbien 0:0, 5:4 n.E.

27.6.2015, Estadio Sausalito in Vina del Mar, 21.508 Zuschauer

Im Viertelfinale der Copa América 2015 zwischen Argentinien und Kolumbien musste ein Elfmeterschießen entscheiden, wer weiter auf den Titel hoffen darf. Entgegen internationaler Gewohnheit wurde bei dieser Copa in Viertel- und Halbfinale die Verlängerung ausgelassen und bei einem Remis nach 90 Minuten sofort zum Elfmeterschießen gebeten. Sieben Schützen musste bei diesem Shoot-out jedes Team letztlich zum Punkt schicken. Nach einem David-Beckham-Gedächtniselfmeter von Jeison Murillo verwandelte Carlos Tévez sicher und machte Argentinien zum fünften Mal im 21. Jahrhundert zum UFWC-Weltmeister – kein Land ist besser, die Niederlande folgen mit drei Titeln

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Brasilien – KOLUMBIEN 0:1

17.6.2015, Estadio Monumental in Santiago de Chile, 44.008 Zuschauer

Schon beim Viertelfinale des WM-Turniers in Brasilien 2014 hatten viele den Kolumbianern zugetraut, den großen Nachbarn zu besiegen. Es reichte nicht ganz (1:2); und von einer hitzigen Partie blieb vor allem das Foul von Juan Zuniga an Neymar im Gedächtnis, das den Stürmer den Rest des Turniers kostete. Ähnlich heiß ging es bei der Copa América 2015 in Chile her, so heiß sogar, dass Neymar und Carlos Bacca es schafften, noch nach Abpfiff die rote Karte zu sehen. Das einzige Tor erzielte Jeison Murillo kurz vor der Halbzeit. Nach einem WM-Titel in den 1960er-Jahren und zweien in den 1990er-Jahren (Valderrama! Asprilla! Higuita!) hat nun also auch die Generation Jamesfalcaojacksonmartinez ihren Titel.

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BRASILIEN – Argentinien 2:0

11.10.2014, Beijing National Stadium in Peking, 52.313 Zuschauer

Das Duell der stärksten südamerikanischen Fußballnationen schafft es, in der 100. Auflage (so jedenfalls eine der vielen verschiedenen Zählungen) für eine Premiere zu sorgen: Erstmals stieg dieses Spiel in Peking, genauer im “Vogelnest”, dem Olympiastadion von 2008. Aus der brasilianischen Startelf des 1:7 im WM-Halbfinale gegen Deutschland waren mit David Luiz, Oscar und Luiz Gustavo nur drei Spieler übrig geblieben – Beleg dafür, dass Neu-Trainer Dunga viel verändern möchte. Einer der Neuen, Angreifer Diego Tardelli, war dann mit seinen beiden Treffern auch gleich der Matchwinner.

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Deutschland – ARGENTINIEN 2:4

03.09.2014, Esprit-Arena in Düsseldorf, 51.132 Zuschauer

Gut, dass dieser Ángel di Maria im letzten Vergleich der beiden Mannschaften in Rio de Janeiro passen musste, wird sich Bundestrainer Joachim Löw gedacht haben. Der Außen, kurz zuvor von Real Madrid zu Manchester United gewechselt, spielte der jungen deutschen Viererkette Großkreutz-Ginter-Höwedes-Durm den einen oder anderen Knoten in die Beine, bereitete die ersten drei Treffer vor und erzielte den vierten selbst. Die Anschlusstreffer von Schürrle und Götze machten das Resultat nur etwas erträglicher. Eine kurze Regentschaft als UFWC-Weltmeister war das für die Deutschen. Den FIFA-Titel durften sie immerhin behalten.

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DEUTSCHLAND – Argentinien 1:0 n.V.

13.07.2014, Estadio do Maracana in Rio de Janeiro, 74.738 Zuschauer

In der 112. Minute fordert Schürrle im Mittelfeld den Ball, mal wieder. Er kriegt ihn, läuft links durch fast bis zur Grundlinie, die müder werdenden Argentinier können ihn nicht hindern. Bringt den Ball rein, auf Götze, der so frei ist wie noch kein Deutscher zuvor in diesem Spiel im Strafraum. Annahme mit der Brust, direkter Abschluss, mit links ins lange Eck. Tor. Tor. Tor. Götze ist jetzt wie Rahn, Müller und Brehme, Lahm ist jetzt wie Fritz Walter, Beckenbauer, Matthäus, Löw ist jetzt wie Herberger, Schön und Beckenbauer. Deutschland ist Weltmeister, Weltmeister aller Klassen quasi: Weltmeister der FIFA und Weltmeister der UFWC.

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