NIGERIA – Irland 3:0

29.05.2004, The Valley in Charlton

Der erste Weltmeister aus Afrika heißt nicht ganz zufällig Nigeria. 1996 gewann das Land in Atlanta schon Olympia-Gold, bei den WM-Turnieren ab den 1990er-Jahren waren die “Super Eagles” ob ihrer vielen bei europäischen Top-Klubs tätigen Spieler gern als Geheimfavorit genannt worden, doch immer wieder an mangelnder Konstanz gescheitert. Exemplarisch für mangelnde Konstanz und das Nicht-genug-aus-seinen-Möglichkeiten-machen können die zwei gerade 20 Jahre alten Angreifer stehen, die in dieser Partie gegen Irland trafen und deren Karrieren sich ganz unterschiedlich entwickeln sollten. Doppel-Torschütze Bartholemew Ogbeche beginnt seine Karriere bei Paris SG, schafft dort aber den Durchbruch nicht und tingelt seitdem durch Europa (u.a. Metz, Alaves, Valladolid, Kavala) und Arabien. Obafemi Martins spielt 2004 noch bei Inter Mailand und gilt als eines der größten Sturm-Talente im Weltfußball, geht danach in die Premier League und die Bundesliga, wechselt von dort nach Russland und ist heute in den USA aktiv. Irgendwie wird man den Verdacht nicht los, es wäre vielleicht mehr drin gewesen bei den beiden – wie für den nigerianischen Fußball insgesamt auch.

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