England – USA 0:1

Estádio Independencia in Belo Horizonte, 10.151 Zuschauer

Der WM-Titel verlässt nach rund 70 Jahren Europa. Englands Spieler Wilf Mannion fasste eine der größten Sensationen der Fußballgeschichte, das “Miracle on Grass”, so zusammen:

“Bloody ridiculous. Can’t we play them again tomorrow?”

Sie konnten nicht. Jahrelang hatten die Engländer mit der FIFA gezankt und die WM-Turniere der Vorkriegszeit ausgelassen. Zum Turnier 1950 in Brasilien war England, das Mutterland das Fußball, dann gleich als einer der großen Favoriten gereist. Im ersten Spiel lief auch alles nach Plan, Chile wurde 2:0 geschlagen. Auch die Partie gegen die USA lief gut, England – im selten getragenen Blau – erspielte sich sechs Torchancen in den ersten 15 Minuten. Irgendwie überstanden die USA die Anfangsphase, fanden zu sich und gingen durch Joe Gaetjens in der 38. Minute in Führung. Die Engländer rannten an, machten und taten, doch es half nichts, die Sensation war nach 90 Minuten perfekt. Weil England auch das folgende letzte Vorrundenspiel gegen Spanien 0:1 verlor, fuhr einer der großen Favoriten gedemütigt nach der Vorrunde nach Hause.

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