Ungarn – DEUTSCHLAND 3:5

03.05.1942, Üllői úti-Stadion in Budapest, 40.000 Zuschauer

Der DFB ist deutlich akribischer als der Schweizer Verband und listet neben den eigenen sogar Aufstellung und Torschützen des Gegners auf. Da gerät zwar einiges durcheinander, sodass der Stürmer Gyula Zsengeller in der Aufstellung Szengeller und in der Torschützenliste Sengeller heißt, aber der Wille zählt. Zsengeller gehört zu den besten Spielern in den Jahren vor der Goldenen Ära um Ferenc Puskas: Mit 387 Toren in 325 Spielen, die meisten davon für seinen Stammverein Ujpest Budapest, ist er bis heute der drittbeste Torschütze in der Geschichte der ungarischen Liga. Eine bessere Platzierung verhinderte sein Fernweh. 1947 wechselte er nach Italien, spielte dort für den AS Rom und den AC Ancona und ließ schließlich seine Karriere Anfang der Fünfziger Jahre als Spielertrainer von Deportivo Samarios in Kolumbien ausklingen. Die Eingewöhnung erleichterten ihm die sieben Landsleute, die gemeinsam mit ihm nach Kolumbien aufbrachen und bei Deportivo Samarios anheuerten.

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